Volksfest:
Frei- und Samstag
von 12.00 – 23.30 Uhr
Sonn- und Feiertag
von 10.00 – 23.30 Uhr
Montag - Donnerstag
von 12.00 – 23.30 Uhr
 
Warenmarkt:
Freitag
von 11.00 – 22.30 Uhr
Samstag
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Sonn- und Feiertag
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Montag - Donnerstag
von 11.00 – 22.00 Uhr

Die Geschichte des Herbst-Volksfestes

1974 Das erste Ingolstädter Volksfest im Herbst war ein Jubiläumsvolksfest zum 75 jährigen Bestehen der Aussenstelle Ingolstadt im BLV des ambulanten Gewerbes und der Schausteller und fand noch auf dem alten Volksfestplatz am Scherbelberg von 28. September - 2. Oktober 1974 statt. Bereits zu diesem Volksfest gab es ein großes Brillantfeuerwerk sowie einen Kinder- und Familientag. Das erste Herrnbräu-Fass wurde durch den Oberbürgermeister Peter Schnell angezapft.

1975 waren sich die Ingolstädter einig, ein Volksfest im Herbst solle es jedes Jahr geben und das Herbstfest war geboren. Das erste offizielle Herbstfest wurde am neuen Volksfestplatz an der Dreizehnerstraße um 17.30 Uhr durch den Oberbürgermeister Peter Schnell eröffnet bzw. angezapft. Die Maß kostete damals 3.40 Mark und war 35 Pfennige billiger als auf dem Oktoberfest. Das geplante Feuerwerk drohte ins Wasser zu fallen aber als die Feuerwerker in Ingolstadt eintrafen hörte der Regen auf und einem herrlichen Auftakt stand nichts mehr im Wege. 850 Maßkrüge wurden weggeschleppt. 685 Hektoliter Bier wurden ausgeschenkt und die 3800 Sitzplätze im Bierzelt von Festwirt Frank waren an allen Tagen mindestens einmal pro Tag alle besetzt. Auch die Schausteller und Fieranten waren im großen und ganzen sehr zufrieden, teilte der Vorstand der Marktkaufleute und Schausteller Josef Pfafflinger mit. Nur drei Besucher mussten von der Polizei zur Ausnüchterung mitgenommen werden.

1976 brauchte Oberbürgermeister Peter Schnell ganze acht Schläge und die Hilfe eines Schankkellners um das erste Fass anzuzapfen.

1977 flossen im Zelt von Festwirt Frank 71500 Maß Bier durch die Kehlen. Schausteller und Fieranten waren angesichts der guten Umsätzen sehr zufrieden. Josef Pfafflinger und Ordnungsamtsleiter Hans Zimmerer zeigten sich mit dem Herbstfest rundum zufrieden.

1978 kostete die Maß Bier bereits 3.80 Mark. Der Umsatz stieg auf 800 Hektoliter an. Oberbürgermeister Peter Schnell hatte geübt und brauchte in diesem Jahr nur drei Schläge um das erste Fass anzuzapfen.

1979 hatte Bernd Schwarz als Festwirt seinen Einstand.

1980 zum 6. Herbstfest konnte Festwirtin Anni Lanzl einen Bierumsatz von 750 Hektoliter bekanntgeben.
1981 stieg der Ausschank noch einmal auf 780 Hektoliter Bier an.
1982 war Gemütlichkeit und Gaudi angesagt. Mit 83000 Maß Bier war der Durst größer als jemals zuvor. Die Polizei musste in diesem Jahr nicht einen Besucher zur Ausnüchterung mitnehmen.
1983 brauchte Oberbürgermeister Peter Schnell nur zwei Schläge um das erste Fass anzuzapfen und kein Tropfen ging verloren. Das Bier floss wieder in Strömen. Mit 820 Hektoliter konnte fast an das letzte Jahr angeknüpft werden. Das Hendl führt bei den Speisen die Hitliste an jedoch wurden auch weit mehr als 1000 Portionen Haxn serviert, berichtete die Tochter der Festwirtin Marianne Lanzl-Koch. Und wieder musste die Polizei keinen einzigen zur Ausnüchterung mitnehmen.

1984 war der "zehnjährige" Geburtstag des Herbstfestes und dieser ging ohne besondere Vorkommnisse über die Bühne.

1985 verschoss erstmalig eine Kanone zum Festumzug drei Zentner Bonbons. Die Bierzeltbesucher waren in diesem Jahr so durstig wie noch nie. 900 Hektoliter wurden ausgeschenkt.

1986 Herbstfest im Wetterglück. 4000 Hendl gingen weg! Die Polizei stellt fest, daß die Zahl der betrunkenen Frauen ansteigt.

1987 vermasselte der Regen den Idealstart des Festes. Die kalten Herbstfesttage ließen keinen großen Durst aufkommen. Die Maß kostete inzwischen 5.40 Mark.

1988 Trotz kühler Witterung gab es einen erfreulichen Auftakt, dem ein Bierausstoß von insgesamt 750 Hektoliter folgte.

1989 stieg der Bierpreis auf 5.80 Mark, trotzdem wurden 900 Hektoliter ausgeschenkt. Nach dem anfänglichen Bilderbuchwetter kam der Regen. Trotzdem waren alle zufrieden mit dem Verlauf.

1990 gab es keinen besonderen Vorkommnisse.

1991 nahmen 1300 Teilnehmer am traditionellen Festumzug teil. Nach einem verregnetem Auftakt entwickelte sich das Herbstfest noch zu einem Renner mit 100 Hektoliter plus.

1992 gab es einen Traumstart, doch leider wurde die Wochenmitte dann nass.

1993 war im Donaukurier zu lesen, dass es nun auch Sekt und Hummer gibt. Insgesamt war es zu kalt für gemütliche Herbstfestbesuche.

1994 verzeichnete man 1700 Teilnehmer zum Festumzug. So viele wie noch nie! Und der Altweibersommer liess das Herbstfest richtig aufblühen.

1995 dauerte das Herbstfest zwei Tage länger, da der Tag der Deutschen Einheit auf einen Dienstag fiel. Und wieder wurde ein Rekord gebrochen. 2000 Teilnehmer nahmen am Festumzug teil!

1996 schwächelte das Herbstfest etwas.

1997 lockte ein sonniges Herbstfest rund 200000 Besucher auf den Volksfestplatz. Der Bierpreis ist inzwischen auf 8.30 Mark gestiegen.

1998 war ein ganz normales Herbstfest ohne besondere Vorkommnisse.

1999 stieg der Bierpreis dann auf 9.20 Mark. Nach einem berauschendem Start kam leider der Umsatzabsturz bei den Schaustellern und Fieranten.

2000 kostete das Bier (am Montag) 3.40 Mark. Zum 25. Herbstfest gab es am Montag Preise wie vor 25 Jahren an allen Ständen.

2001 Zeichen gegen den Terror! Trotz des Terroranschlags am 11. September in New York fand das Herbstfest trotz starker Bedenken statt. Der Festumzug und das Feuerwerk wurden abgesagt. Das Herbstfest trotzdem stattfinden zu lassen, sollte ein Zeichen gegen den Terror sein!

2002 verfolgten wieder tausende den Festumzug und erfreuten sich am Feuerwerk. Der Bierpreis lag nun bei 5.10 Euro.

2003 & 2004 liefen die Geschäfte gut und der Bierpreis stieg auf 5.40 Euro.

2005 gab es zum 30 jährigen Bestehen des offiziellen Herbstfestes wieder ein Jubiläum zu feiern. Zahlreiche Neuerungen und Attraktionen zogen alle Altersschichten auf das Herbstfest. Zum Jubiläum gab es am Montag 30% Rabatt auf alles.

2006 wurde das Herbstfest etwas umgestaltet und es gab nun einen Rundlauf für die Besucher. Die Neugestaltung des Herbstfestes kam bei den Besuchern gut an.

2008 wird aus dem Herbstfest das Schanzer Herbstfest.

2009 gab es zum ersten und einzigen mal zwei Bierzelte auf dem Schanzer Herbstfest.